Die Stiftungsgründer, das Ehepaar
Ingeborg Köhler-Osbahr und Dr. Herbert W. Köhler.

Die Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft

Die Gründung der Stiftung erfolgte im Juni 1986. Es handelt sich um eine Stiftung privaten Rechts mit derzeitigem Sitz in Düsseldorf.

Die Tätigkeit der Stiftung, deren Wirken zum überwiegenden Teil zu Gunsten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens der Stadt Duisburg erfolgt, wird durch einen achtköpfigen, ehrenamtlich tätigen Vorstand und mehrere Beiräte gemäß Stifterwille und Satzungszweck vorbereitet und begleitet.

So werden mit dem "Duisburger Musikpreis", dem "Förderpreis für junge Musiker" sowie dem "Musikpädagogikpreis" insbesondere Impulse und Leistungen des musikalischen Schaffens in Duisburg gewürdigt und gefördert. Ferner wird die seit 1990 als Dauerleihgabe an die Stadt Duisburg im Kultur- und Stadthistorischen Museum beheimatete "Sammlung Köhler-Osbahr" durch Zukäufe ständig erweitert. Schwerpunkte der Sammlung sind antike Kunst- und Gebrauchsobjekte sowie eine Schmuck- und Münzsammlung. Alle Hochkulturen der Welt von ca. 3000 vor Christus bis zur Neuzeit sind mit Exponaten vertreten.

Ingeborg Köhler-Osbahr, geboren in Neuenburg/Westpreußen und Dr. Herbert W. Köhler, geboren in Peiskretscham/Oberschlesien, beide Jahrgang 1919, waren seit 1951 verheiratet und lebten über 30 Jahre im Duisburger Süden. Dr. Herbert Köhler war 25 Jahre Geschäftsführender Vorstand der Wirtschafts-vereinigung Eisen- und Stahlindustrie (heute Wirtschaftsvereinigung Stahl im Stahlzentrum Düsseldorf), 12 Jahre deutsches Mitglied im beratenden Ausschuss der Montanunion und 15 Jahre Abgeordneter des Deutschen Bundestages sowie einige Jahre des Europäischen Parlaments. Dr. Herbert W. Köhler verstarb im März 2001 und seine Frau Ingeborg Köhler-Osbahr im März 2002.

Die wissenschaftliche Betreuung und die Präsentation ihrer Sammlung dauerhaft zu sichern sowie das Anliegen, das Duisburger Musikleben zu unterstützen, waren für das Gründerehepaar Anlass und Motiv, diese Stiftung ins Leben zu rufen.

Mit der Stiftung wirken ihre vielfältigen kulturellen Interessen und ihre Sammelleidenschaft weiter.