Eröffnung der Ausstellung der
Köhler-Osbahr-Stiftung
Griechen, Geld und Götterwelt Antike Münzen aus
Anemurion Sonntag, 01. Febr. 2009 um 11.00 Uhr Sammlung
Köhler-Osbahr Im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Diese
Sonderausstellung ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit
zwischen der Sammlung Köhler-Osbahr und dem Historischen Institut,
Abteilung Alte Geschichte, der Universität Duisburg Essen. Seit dem Jahr
2000 konnte nun schon die sechste gemeinsame Lehrveranstaltung
durchgeführt werden sowie 2007/2008 ein wissenschaftlich bedeutender
Katalog erarbeitet werden.
Im Rahmen der Übung im Wintersemester
2008/2009 ist diese Ausstellung von den teilnehmenden Studierenden erarbeitet
worden.
Vorausgegangen war ein Erwerb zweier Spezialsammlungen durch die
Stiftung. Damit gelangten 106 Münzen aus der Prägestätte
Anemurion, einer antiken Stadt in Kilikien, in die Sammlung Köhler-Osbahr.
Damit befindet sich der weltweit größte Bestand zu dieser
Prägestätte in Duisburg.
Die baulichen Überreste des
antiken Anemurion liegen heute in der Nähe der modernen Stadt Anamur, am
Kap Anamur, der südlichsten Spitze der Türkei. Im 2. und 3.
Jahrhundert n.Chr. erlebte Anemurion aufgrund der Lage an römischen
Handels- und Heerstraßen als Hafenstadt eine späte
Blütephase.
Die Ausstellung verdeutlicht anhand des
Münzenmaterials und einiger Vergleichsstücke sowohl die politische
Abhängigkeit der griechischen Städte in der östlichen
Hälfte des Imperium Romanum von Rom als auch deren Selbstverständnis,
das sich in den Münzbildern ausdrückt. |